Der Apfel das beliebteste Obst der Deutschen. Und das ist auch gut so. Denn er besteht zu über 80 % aus Wasser und verfügt über einen hohen Vitamin-Gehalt. Weltweit existieren sogar ca. 20 000 Apfelsorten.

„An apple a day keeps the doctor away“

An dem Spruch ist etwas dran: Der Apfel enthält weit mehr als 30 Vitamine und wichtige Spurenelemente sowie eine Vielzahl an wertvollen Mineralstoffen. Weil er zum größten Teil aus Wasser besteht, hat er nur etwa 60 Kalorien. Er gehört damit zu den Lebensmitteln mit niedriger Energiedichte. Der Apfel ist sehr gut für den Darm und die Zähne. Und nicht nur für Sportler wichtig: Der im Apfel enthaltene Frucht- und Traubenzucker liefert schnelle Energie.

Viel Gesundes steckt in der Apfel-Schale

Apfel Bild von Rodi09/FlickrEin weiterer wichtiger Grund, warum Äpfel so gesund sind: Apfel beinhaltet den Stoff Pektin. Pektin ist dafür verantwortlich, den Cholesterinspiegel zu senken und Schadstoffe zu binden und diese wieder auszuschwemmen. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiss man heute, dass Apfelesser wesentlich seltener an Erkrankungen des Bronchial- und Lungentraktes leiden. Diese Wirkung wird auf die sogenannten Katechine zurückgeführt. Die im Apfel enthaltenen Carotinoide und Flavonoide senken das Risiko, an Krebs zu erkranken und haben zudem eine antioxidative Wirkung auf den menschlichen Organismus. Aber: Rund 70 Prozent aller Vitamine stecken in der Apfelschale oder direkt unter der Schale. Deswegen sollte man die Schale des Apfels immer mitessen! Neben den Vitaminen beinhaltetd die Schale ebenso Eisen, Magnesium, sowie ungesättigte Fette.

Dem Apfel sagt man ausserdem nach, dass er blutreinigend sein soll. Weiter soll er gut gegen Heiserkeit, Verstopfung und Krankheiten, wie Gicht, Rheuma Arteriosklerose und Ekzeme sein.

Lediglich abends sollte man keinen Apfel mehr essen. Die Fruchtsäuren können über Nacht die Zähne angreifen.

Foto Äpfel: Rodi09/ Flickr